Simon Diezi
und die Gemeinde Thal suchen nach Wohnungen für Flüchtlinge
Christoph Blocher
Nach einer Reihe von guten Jahren stottert die Wirtschaft. Der Abschwung erfolgt unabhängig von Zoll-Streitigkeiten, Frankenwährung oder Ukrainekrieg. Auch wenn die Verantwortlichen gerne nach solchen Gründen und Ausreden suchen.
Der Abschwung findet stets nach langer Zeit der Hochkonjunktur statt. Denn in der Wirtschaft geht es nie nur bergauf. Das Tröstliche ist: Es geht auch nicht immer nur bergab.
1989 herrschte eine grosse Überhitzung, so dass der Bundesrat die Zuwanderung drosseln musste. Das war damals noch möglich, denn es gab noch keine Personenfreizügigkeit mit der EU. 1990 folgte dann ein Einbruch bis 1997. Politiker behaupten, das Ende sei wegen der «bilateralen Verträge» passiert. Dabei sind die «Bilateralen I» erst 1999 unterzeichnet und erstmals im Sommer 2002 in Kraft gesetzt worden.
Es geht der Schweiz besser, weil wir nicht in der EU sind, es besser machen können und weil wir eine eigene Währung haben. Dennoch wollen sich die Verantwortlichen wieder an die EU anbinden. Der Grund liegt in den Sonderinteressen der Politiker, die tatsächlich mehr Macht und Geld erhielten, und an Managern, die nur kurzzeitig denken.
Man sieht heute die Probleme zum Beispiel und vor allem in der europäischen Autoindustrie. China ist heute dort Weltbester. Aber auch die Chinesen laufen in ähnliche Probleme. Denn die freie Marktwirtschaft garantiert zwar keine Krisenlosigkeit, aber sie kann Krisen besser bewältigen – besser als der Kommunismus und der Sozialismus.
Hinter uns liegt die Automatisierung, die viel Personal überflüssig gemacht hat. Mit der Künstlichen Intelligenz können noch mehr Leute ersetzt werden, jetzt zunehmend Akademiker. Darum empfehle ich den Jungen: «Macht eine Lehre!» Handwerker braucht’s immer. Und in unserem System ist immer noch jede Weiterbildung möglich.
E gfreuti Wuche
Christoph Blocher
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