Alexandra Musnig
wurde in die Kirchenvorsteherschaft Thal-Lutzenberg gewählt
Die Kirchenvorsteherschaft nähert sich der Vollbesetzung: An der Versammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Thal-Lutzenberg wurde Alexandra Mussnig aus Lutzenberg in die Behörde gewählt. Ausserdem wurden Jahresrechnung, Budget und Steueranträge genehmigt.
Thal-Lutzenberg 63 Mitglieder besuchten am Sonntag, 15. März im Anschluss an den Gottesdienst die Kirchgemeindeversammlung der Evangelischen Kirchgemeinde Thal-Lutzenberg. Damit betrug die Stimmbeteiligung gut 4 Prozent. Bereits an der Vorversammlung vom Dienstagabend zuvor wurde bekannt, dass Alexandra Mussnig aus Lutzenberg neu für die Behörde kandidiert. Sie wurde mit grossem Mehr gewählt. Es sei ihr ein Anliegen, so Mussnig, der Gesellschaft mit diesem Engagement etwas zurückzugeben. Sie freue sich, in Zukunft mit ihren Erfahrungen dazu beizutragen, dass der bodenständige Dienst der Kirchgemeinde im Alltag seine Wirkung entfaltet.
Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2026 bis 2030 wurden auch die bisherigen Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft in globo klar in ihrem Amt bestätigt: Kassierin Helga Stubbe aus Lutzenberg sowie Fabian Aemisegger aus Lutzenberg, Patrick Gahlinger aus Thal und Denise Scholze aus Lutzenberg.
Damit bleibt noch eine Vakanz im Gremium bestehen, und auch das Präsidium konnte noch nicht besetzt werden. Deshalb wird Kurator Roman Salzmann die präsidialen Aufgaben weiterhin als externer treuhänderischer Verwalter betreuen, der auch durch die beiden Versammlungen führte.
Die Geschäftsprüfungskommission wurde ebenfalls ehrenvoll im Amt bestätigt: Andreas Kulle, Staad, Liliane Stengel, Staadt und Rolf Wilhelm, Thal. Als bisheriges Ersatzmitglied wurde Martin Tobler, Thal, wiedergewählt; neu als Ersatzmitglied gewählt wurde Claudia Herzog aus Thal.
Als Abgeordnete in der Synode bestätigt wurden Patrick Gahlinger, Thal, Pfarrerin Barbara Köhler, Thal, Liliane Stengel, Staad, und Regula Stricker Bosshart, Altenrhein.
Kassierin Helga Stubbe konnte dank dem kantonalen Finanzausgleichsbeitrags von 255'000 Franken eine ausgeglichene Jahresrechnung 2025 präsentieren, die einstimmig genehmigt wurde: Der Aufwand lag dank verschiedenen Einsparungen etwas tiefer, und zwar deutlich unter den budgetierten gut 1,8 Millionen Franken. Beim Eigenkapital konnte Stubbe dank eines Vermächtnisses einen Anstieg auf über eine Million Franken vermelden. Die Vorsteherschaft sei darauf bedacht, das Geld in sichere Anlagen zu investieren. Das Budget 2026 rechnet mit leicht steigenden Steuereinnahmen von gut 1,3 Millionen Franken, einem Gesamtaufwand von 1,88 Millionen Franken und einem Finanzausgleichsbeitrag der Kantonalkirche von 400'000 Franken.
Das Budget und die beiden gleichbleibenden Steueranträge für die Gemeinde-teile Thal (28 Prozent ordentliche Steuer) beziehungsweise Lutzenberg (0,72 Einheiten ordentliche Steuer) wurden einstimmig genehmigt. ⋌pd
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